Ekaterina Gankin

Kompostieren ist hot! Die häufigsten Fragen (FAQ) - Erster Teil

Hier finden Sie unseren ersten Teil der Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Kompostieren.

Erfahren Sie mehr über das Kompostieren, kompostierbares Einweggeschirr und Verpackungsmaterialien sowie die zirkuläre Entsorgung: Wir zeigen wie Sie Abfälle in nützliche Ressourcen verwandeln und Ihrem Unternehmen dadurch helfen können, die Umweltbelastung zu reduzieren und sich aktiv an der Kreislaufwirtschaft zu beteiligen!

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Das Einweg-Plastikverbot kommt bald - wie gelingt die Umstellung zu “SUP-proof”?

Im letzten Jahr haben wir uns in diesem Artikel bereits mit dem bevorstehenden Verbot von bestimmten Einwegprodukten aus Plastik in Europa beschäftigt. Ab dem 3. Juli 2021 nun treten die neuen Maßnahmen der Europäischen Kommission in Kraft, die die Verwendung von Einwegkunststoffen, insbesondere zur Reduzierung der Verschmutzung der Gewässer, verbieten. Dieses Verbot ist in der "Einweg-Kunststoffrichtlinie" zusammengefasst, international wird dies auch häufig unter dem Schlagwort Single Use Plastic (SUP) verwendet.  Diese Richtlinie beschäftigt sich mit der Verringerung der Auswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte auf die Umwelt. Für einen großen Teil der Produkte bietet Bio Futura seit über einem Jahrzehnt nachhaltige Alternativen an. Darüber hinaus werden derzeit von den nationalen Länder-Regierungen weitere Maßnahmen entwickelt, um durch die Bereitstellung von Informationen über wiederverwendbare Alternativen und  mit einer verbesserten Recycling Infrastruktur zu einem verstärkten Bewusstsein der Verbraucher beizutragen.

Mit unserem Fachwissen und unserer maßgeschneiderten Beratung helfen wir unseren Kunden, den Wechsel zu Produktalternativen und kompostierbaren Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen zu erleichtern. So stellen wir bereits jetzt sicher, dass Sie alle Maßnahmen und Anforderungen rechtzeitig erfüllen. Es versteht sich von selbst, dass unser unveränderter Fokus einerseits auf nachhaltiger Beschaffung, hoher Produkt-Qualität und andererseits aber auch auf Wiederverwendung und/oder Kompostierung und Recycling liegt.

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Untersuchungen der Universität Wageningen (WUR) ergeben, dass kompostierbare Kunststoffe gut mit organischen Abfällen entsorgt werden können.

Kompostierbare Kunststoffe zersetzen sich schnell genug, um problemlos mit Gemüse-, Obst- und Gartenabfällen der privaten Haushalte verarbeitet zu werden. Diese wichtige Schlussfolgerung wurde von der Wageningen Food & Biobased Research in einer kürzlich durchgeführten Studie zur Abbaubarkeit von kompostierbaren Biokunststoffen im niederländischen Abfallverarbeitungsprozess von Biomüll aus Privathaushalten gezogen. Im Kompost wurden keine Reste kompostierbarer Kunststoffe gefunden. Dagegen aber sehr wohl Rückstände von fossilen (nicht kompostierbaren) Kunststoffen!

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Neue Studien zur marinen Abbaufähigkeit von Mater-Bi

Gründliche Untersuchungen, die vom italienischen Hersteller für biobasierte Kunststoffe Novamont in Auftrag gegeben wurden, zeigen, dass das Material Mater-Bi®  in der Meeresumwelt vollständig biologisch abgebaut wird. Trotz der vorgelegten Beweise für die biologische Abbaubarkeit von Mater-Bi möchte Novamont jedoch betonen, dass dies natürlich kein Freifahrtschein für die unsachgemäße Entsorgung von Mater-Bi-Verpackungen oder sog. Biokunststoff-Produkten im Allgemeinen ist. 

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Unsere Sicht auf die Einwegrichtlinie der Europäischen Kommission

Die Menge an Plastikmüll in Ozeanen und Meeren wächst schnell und ist überall präsent. Am 28. Mai 2018 hat die Europäische Kommission ein umfassendes Maßnahmenpaket in der neuen Einweg-Richtlinie vorgelegt, mit dem die wichtigen Probleme der Umweltverschmutzung und der Meeresverschmutzung angegangen werden sollen. Zusätzliches Ziel ist es, die Kreislaufwirtschaft zu fördern. Am 19. Dezember nun kam das EU-Verbot von Wegwerfprodukten aus Kunststoff unter Dach und Fach. Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten einigten sich in Brüssel auf die Einzelheiten. 

Unsere Sicht

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Wir schließen den Kreislauf durch die Zusammenarbeit mit GroenCollect!

Bei Bio Futura arbeiten wir mit unseren nachhaltigen Partnern zusammen um den Kreislauf unserer Produkte zu schließen. Wouter Moekotte, Gründer und Inhaber von Bio Futura, hat sich kürzlich mit GroenCollect zusammengesetzt, um die Zusammenarbeit auf ein neues Niveau zu bringen. GroenCollect bietet die Abfallentsorgung und -verarbeitung von Obst- und Gemüseabfällen von Unternehmen auf eine nachhaltige und praktische Weise an. Unsere (Catering)Kunden und Unternehmen aus Rotterdam und Amsterdam können diesen Service nun auch nutzen, indem sie ihre Obst- und Gemüseabfälle und unsere kompostierbaren Produkte sammeln und dann von Stadsgas zu Kompost oder zu Biogas verarbeiten lassen!

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Mikroplastik dringt in unsere Nahrungskette ein

Etwas, das Sie vielleicht schon einmal am Strand erlebt haben: gerade, als Sie Ihre Füße in den Sand gegraben hatten, fangen Sie an, kleine Stückchen zwischen Ihren Zehen zu spüren. Dieses Plastik ist tatsächlich ein wesentlicher Teil des Meeresmülls, Sie können es nicht sehen, aber Sie können es fühlen. Eine kürzlich durchgeführte wissenschaftliche Studie ergab, dass jedes Kilogramm europäischen Sandes durchschnittlich 250 Mikroplastikteile enthielt: Fragmente kleiner als 5 mm. Es gibt sogar Spuren von deutlich kleineren Kunststofffragmenten, Nanoplasten genannt. Ironischerweise verursachen diese kleinen Plastikstücke die größten Probleme. Alle Arten und Größen von Kunststoff bilden die Plastiksuppe. Der weltweit zunehmende Einsatz von Kunststoffen hat in Flüssen und Ozeanen große Gebiete mit schwimmenden Kunststoffabfällen geschaffen, und viele dieser Kunststoffe zerfallen in kleinere Fragmente. Unsere Nachfrage nach Plastik hat nicht nur verheerende Folgen für die Ozeane, auch die Tierwelt ist von der Plastikverschmutzung betroffen. Es scheint, dass Fische dazu neigen, den Duft von Plastik mit Nahrung zu verwechseln und dieses absichtlich zu verschlingen. Da die meisten Kunststoffe nicht biologisch abbaubar, geschweige denn (biologisch) abbaubar sind, bleiben sie lange in der Umwelt. Auf verschiedene Arten, zum Beispiel durch den Verzehr von Fisch und Schalentieren, sind diese kleinen Plastikfragmente bereits in unsere Nahrungskette und unsere Körper eingedrungen.

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