Neues Recyclingsystem mit biologischen PLA-Bechern auf dem Noorderzon Festival in den Niederlanden

PLA Recycling geht natürlich! Das bewies letztes Jahr das Festival Noorderzon in Groningen, Niederlande. Bei diesem Festival wurde  ein neues und nachhaltiges Konzept für das Recycling von Trinkbechern ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit uns, Bio Futura, und anderen Partnern (siehe unten) wurde unter dem Motto: Reduce, Reuse and Recycle! ein neuartiges Konzept für die Wiederverwertung biologisch basierter Einwegprodukte ins Leben gerufen. Dabei werden die Becher aus Biokunststoffen auf dem Festival eingesammelt und zu Wertmarken recycelt, die im nächsten Jahr auf dem nächsten Festival wieder zum Einsatz kommen.

Um so viele wie möglich von den 500.000 Bechern zu recyceln, werden die Besucher motiviert zu helfen: Bei einer Abgabe von 50 Bechern gibt es eine Wertmarke, die für den Verzehr von Getränken und Essen benutzt werden kann. Die so eingesammelten Becher werden in die Recyclinganlage nach Belgien transportiert. Hier erhalten Sie dann ein neues Leben als Wertmarke für das Noorderzon Festival 2017.

Noorderzon (Green Key zertifiziert) benutzt schon seit Jahren umweltfreundliche Becher aus dem Biokunststoff PLA anstelle von normalen Plastikbechern. PLA Becher sind vollständig biobasiert (hergestellt aus nachwachsenden Rohstoffen) und die Produktion weist einen sehr geringen CO2 Fußabdruck auf. Dabei ist das Recycling eine echte Alternative zu der Kompostierung in einer industriellen Kompostieranlage, da beim Recycling das Rohmaterial bestehen bleibt.

Unterstützer des Recycling Projektes waren:

  • Bio Futura       Großhandel für biologisch abbaubare Verpackungen und Einweggeschirr
  • Noorderzon     Green Key zertifiziertes performing Arts Festival
  • Natureworks    weltweiter Hersteller der PLA-Granulate
  • Bioware           führender Hersteller von PLA-Bechern
  • Looplife           belgisches Unternehmen mit Spezialisierung auf das Recycling von bio-basierte Produkten   


Mit unseren Partnern blickt Bio Futura nun auf einen vielversprechenden Beginn des PLA-Recycling-Projekts. Obwohl es sichtbare Fortschritte gegeben hat, gibt es noch Raum für Verbesserungen in unserem gemeinsamen Becher-Recycling-Projekt. Deshalb möchten wir kurz unsere Erfahrungen und Schlüsselthemen teilen, die eine Diskussion über die nächsten Schritte sein sollten. Wir möchten mehr Feedback zu folgenden Punkten erhalten und hoffentlich wird dies zu einer engeren Zusammenarbeit führen und die nächste Ausgabe noch erfolgreicher machen:

  • Zunächst muss die Informationsinfrastruktur in Bezug auf PLA-Recycling-Optionen verbessert werden. Jeder, ob Besucher oder Barkeeper, sollten gut informiert sein und das Konzept verstehen

  • Looplife hat die Becher sortiert; Alle Verunreinigungen wurden entfernt, wie PET-Flaschen und andere Abfälle (Sand und Papier). Das fertige Recyclingmaterial ist jedoch noch nicht optimal. Es gibt immer noch zu viele Verunreinigungen, um qualitativ hochwertige Regranulate aus den Bechern zu machen. Wie kann das verhindert werden? Filament kann schließlich aus Granulat hergestellt werden; Es kann zum Beispiel für 3D-Drucker oder als Verzehr-Token verwendet werden.


Wenn Sie daran interessiert sind, in diesem Projekt mitzuwirken oder sehen einen guten Lösungsweg, dann würden wir uns über eine E-Mail von Ihnen freuen.


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