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Unser Fokus auf Geschirr aus Palmblättern! (Teil 1)

Unser Fokus auf Geschirr aus Palmblättern! (Teil 1)
Palmblattgeschirr von Bio Futura wird nicht ohne jeden Grund als "Wunder der Natur" bezeichnet.
Das sehr hochwertige Palmblatt ist ein reines Naturprodukt und 100% biologisch abbaubar. Es
besteht aus nichts weiter als dem Blatt der Areka-Palme. Unsere 4- teilige Serie
“Palmblattgeschirr” informiert Sie über alles was man über Palmblatt wissen sollte.

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Neuer Webshop

Bio Futura wurde im Jahr 2008 gegründet und bereits zwei jahre später haben wir
beschlossen, unsere nachhaltigen Produkte auch über einen Onlineshop zu verkaufen.
Im Oktober 2010 dann ist dieser Webshop online gegangen und bis heute benutzen wir die
gleiche Magento-Plattform. Aber das Design war wirklich in die Jahre gekommen und darum
haben wir Ende 2016 beschlossen, unserem Webshop einen neuen Look zu geben und
dabei direkt umzusteigen auf die neueste Version von Magento (2.1).

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Kundenservice geschlossen - Betriebsausflug

Wir haben Donnerstag den 19. Oktober unseren Betriebsausflug und unser Kundenservice hat deshalb ab 15:00 geschlossen. Freitag ab 9 Uhr sind wir dann wieder für Sie da. Sie können uns auch einen Email schreiben auf kundenservice@biofutura.com . Bestellungen können aber gerne direkt über unseren Webshop getätigt werden und werden wie gewohnt bearbeitet.

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Internationale Weihnachten bei Bio Futura

Internationale Weihnachten bei Bio Futura

Zwischen Lebkuchen und Weihnachtsmärkten sind viele von uns bereits damit beschäftigt Pläne für die Weihnachtszeit zu schmieden. Der Ursprung des christlichen Fests wird in unterschiedlicher Weise in mehr als 160 Ländern gefeiert, und auch unter verschiedenen Namen wie z.B. „Family Day“. Weihnachten steht dann natürlich im Mittelpunkt. Drei Tage lang wird dann die Familie besucht, Geschenke verteilet und natürlich „lecker gegessen“. Während der eine traditionell im Familienkreis mit einem großen Abendessen feiert, sucht der andere den Schnee oder ein Ziel in der Sonne. Jeder hat eine andere Vorstellung und Idee von Weihnachten und es wird deshalb überall anders gefeiert. Zeit für uns mal die Traditionen und Pläne bei Bio Futura zu prüfen. Hier treffen viele verschiedene Nationalitäten aufeinander und unterschiedliche Kulturen sollten doch eigentlich auch bedeuten, dass das Weihnachtsfest anders gefeiert wird. Wir haben mal unsere Mitarbeiter gefragt, wie sie denn so Weihnachten feiern. Soviel darf verraten werden, das Ergebnis überrascht!
Astrid – Niederländisch  Wohnort: Schiedam - Buchhaltung
Wer mit einem Koch verheiratet ist, kennt leider keine Feiertage und auch Weihnachten ist hier keine Ausnahme. Aber mit zwei kleinen Töchtern im Alter von 6 und 4 Jahren bringt es sehr viel Spaß Weihnachten zu feiern. Am ersten Weihnachtstag (25.12.) feiert Astrid zusammen mit der kompletten Familie und sehr traditionell mit einem Gourmet Essen – jedoch „ leider ohne meinem Mann, da der ja arbeiten muss.“ Wenn er dann aber am 2. Weihnachtstag frei hat, fahren wir zu seiner Familie und feiern mit Geschenken, Wein und gutem Essen. Das Tüpfelchen auf dem i ist dann sein traditionelles Steak, dass nur er so perfekt hinbekommen kann. Anmerkung: In den Niederlanden kommt kein Weihnachtsmann, sondern der Nikolaus (Sinterklaas) für die Kinder, und das schon am 5.12. mit all den Geschenken. Weihnachten wird am 25.12. und 26.12. eher innerhalb der Familie mit kleineren Geschenke gefeiert, aber ohne Weihnachtsmann und Gedichten. Also genau anders als in Deutschland mit Nikolaus ☺
Olaf- Deutsch  Wohnort: Frechen - Vertrieb in Deutschland
Olaf ist unser Vertriebler in Deutschland. Seine Familie ist verstreut, einige leben in Frankreich. Trotzdem trifft sich die ganze Familie jedes Jahr woanders in Deutschland in einem gemieteten Haus, um zusammen Weihnachten zu feiern. Wir feiern Weihnachten auf traditionelle Weise. Am Heiligabend 24.12. bekommen die Kinder ihre Geschenke, die unter dem Weihnachtsbaum liegen. Vorher spielen wir aber mit Geige und Gitarre Weihnachtslieder und singen dazu. Wichtig für uns ist das Essen. Jeden Tag kocht eine Gruppe ein tolles Essen, nur am Heiligabend selbst haben wir als Tradition ein Fondue. Die französische Oma backt jedes Jahr einen besonderen Kuchen, der bôuche noël genannt wird. Dieser leckere Nachtisch wird normalerweise am 2. Weihnachtstag gegessen und besonders von den Kindern schon sehnsüchtig erwartet. Dieses Jahr sind wir im Sauerland, und mal sehen, vielleicht liegt ja auch Schnee dort. Weiße Weihnachten sind natürlich besonders schön!
Steffi -  Deutsch  Wohnort : Rotterdam – Deutscher Markt
Zusammen mit meiner Familie und meinem Mann (gerade frisch getraut) feiern wir Weihnachten normalerweise am 24.12. in Hamburg. Traditionell mit meiner kompletten Familie, und natürlich darf wie jedes Jahr Raclette nicht fehlen. Anfangs warten alle bis die Platten heiß werden und endlich begonnen werden kann und innerhalb von 30 Minuten ist dann alles vorbei und keiner kann sich mehr bewegen… Wenn es dann doch alle aufs Sofa geschafft haben, werden die Geschenke verteilt. Der Jüngste (20 Jahre) übernimmt hier die Verantwortung und ist für die Verteilung der Geschenke verantwortlich, da der Weihnachtsmann erst wieder bei Nachwuchs zu uns kommt. Nach diesem gemütlichen Teil folgt etwas Action und wir gehen mit Allen in den Club meines Bruders, um die Pfunde wieder abzutanzen. Dieses Jahr wird es allerdings anders und ich werde Weihnachten erstmals bei über 30 Grad feiern. Da wir die kirchliche Trauung in Chile am 17.12. haben, bleiben wir dort natürlich auch über Weihnachten und feiern erstmals mit der Familie meines Mannes, der Chilene ist. Ich bin mal gespannt wie in Chile gefeiert wird, auf jeden Fall ist Sonnencreme hier Pflicht ☺
Marije - Niederländisch  Wohnort: Rotterdam , Einkauf
Wie jedes Jahr wird erst im letzten Moment alles organisiert. Am 1. und 2. Weihnachtstag feiern wir traditionell mit der Familie und am 24.12. mit Freunden. Das bedeutet dann drei Abende hintereinander Essen, Trinken, Spielen und jede Menge Spaß. Jedes Jahr beginne ich die Weihnachtszeit in der Frühe mit Joggen. Frische Winterluft und etwas Bewegung tut gut, um das ständige Essen ertragen zu können! Obwohl die Weihnachtstage jedes Jahr den gleichen Ablauf haben, ist es jedes Mal eine Überraschung was wir essen. Jeder bereitet ein Gericht vor, aber es darf nicht dasselbe sein wie beim letzten Mal. Mein Vater ist jedes Jahr für das Hauptgericht zuständig, er liebt es zu kochen! Auch beim Abendessen mit Freunden haben wir hier dieselbe Tradition, und der Einfachheit halber benutzen wir Einweggeschirr, natürlich von Bio Futura. Unser Haus ist dann weihnachtlich dekoriert und ein Weihnachtsbaum darf natürlich nicht fehlen.
Aurelien- Französisch  Wohnort: Schiedam - Französischer Markt
Obwohl ich in den Niederlanden lebe, fahre ich jedes Jahr zu Weihnachten zu meinen Eltern nach Hause. Meine Eltern leben in Paris, aber wir feiern jedes Jahr in der Bretagne, an der Westküste von Frankreich. Wir haben am 24. Dezember ein familiäres Abendessen und am nächsten Morgen gibt’s dann die Geschenke. Beim Abendessen darf ein traditionelles französisches Gericht nicht fehlen. Lachs auf Toast, Truthahn mit Kastanien und zum Nachtisch eine "Bûche Glacée", ähnlich wie Viennetta Eiscreme. Das Abendessen dauert sehr „französisch“ immer etwa 4 bis 5 Stunden, und es ist nur wirklich erfolgreich, wenn sich keiner mehr rühren kann. Dieses Jahr weiß ich noch nicht, was ich Weihnachten machen werde. Wenn ich zu meinen Eltern fahre, werden wir in Paris feiern statt in der Bretagne. Und am 2. Weihnachtstag findet ein Festival in Amsterdam statt, das ich auch sehr gerne besuchen möchte. Also mal sehen für was ich mich entscheide werde… Die Essenz von Weihnachten ist für alle die Familie, daneben aber auch natürlich das „Essen“. Wir können Weihnachten kaum erwarten und zählen schon die Tage. Aber auch im Büro sind wir mit der Zeit zu einer „Bio Futura Familie“ zusammen gewachsen und auch hier wird traditionell gefeiert- ein wunderschönes Weihnachtsessen mit den Kollegen ☺

Die Festival Saison hat endlich wieder begonnen!

Die schönste Zeit des Jahres hat endlich begonnen, die Temperaturen steigen langsam, alles blüht und die Eisdielen öffnen wieder ihre Pforten. Aber wohl genauso wichtig: Die Festivalsaison hat begonnen! Zeit um eine kleine Rundreise durch Europa zu starten für die schönsten und verrücktesten Festivals mit einzigartigen und nachhaltigen Lösungen! Norwegen Wir beginnen unsere Tour im hohen Norden, in Trondheim, Norwegen, um genau zu sein. Jeden Sommer strömen Tausende von Festivalbesuchern zu Pstereo, einem zweitägigen Festival im idyllischen Marinen Park. Nicht zuletzt aufgrund der märchenhaften Umgebung am Wasser und direkt neben des 1000 Jahre alten Doms ist dieser Ort einer der Besonderen in Norwegen. Und natürlich wollen sie es auch so beibehalten. Dafür wurden extra eigene Umweltziele auferlegt, die es 2018 zu erreichen gilt. Künstler fahren dort zum Beispiel mit Elektrofahrzeugen, und die Lebensmittel und Getränke vor Ort werden so viel wie möglich regional und biologisch eingekauft. Das Line-up zeigt vor allem Bands aus Großbritannien und auch einige große Namen wie z.B. The Lumineers, und gerne wird mit aufstrebenden Bands aus Norwegen mitgesungen. Eine perfekte Mischung aus Pop, Rock und Indie, wie es nur in Skandinavien zu finden ist. Pstereo-768x162Dänemark Auf geht’s zum nächsten Festival etwas südlicher und in der Nähe von Kopenhagen, Dänemark. Die erste Edition fand im Jahr 1971 statt und wir können es mittlerweile zu den legendären Veranstaltungen zählen: Das Roskilde Festival! Vor allem auch in den Punkten Nachhaltigkeit. Im Jahr 2014 und 2015 wurden zu viel produzierte und übriggebliebene Lebensmittel gesammelt und an Obdachlosen und Asyl-Zentren gespendet. Wir sprechen allein 2015 von 35 Tonnen Lebensmittel, das entspricht 85.000 Mahlzeiten, die sonst in der Tonne gelandet wären! Roskilde sticht nicht nur allein mit der Verminderung von Lebensmittelabfällen heraus, es werden auch aktiv das Rote Kreuz, Save the Children und lokale Wohltätigkeitsorganisationen unterstützt. Der gesamte Gewinn aus dem Festival geht an diese Organisationen, und es handelt sich hier nicht gerade um kleine Beträge. Im Jahr 2015 wurde ein Gewinn von 2,3 Mill.€ umgesetzt, der dann auch komplett gespendet wurde. Die meist umstrittenste aber doch geniale Nachhaltigkeitsinitiative geschieht in Zusammenarbeit mit dem dänischen Landwirtschaft & Food Council. Im Jahr 2015 wurde schätzungsweise 100.000 Liter Urin auf dem Festivalgelände gesammelt. Dieser Urin wurde gesäubert und als Dünger für Gerste eingesetzt, dem Hauptbestandteil von Bier. Und ja,  das war zu erwarten, das Bier soll 2017 auf dem Festival serviert werden, in biologisch abbaubaren Bechern natürlich! Das Festival wäre natürlich nicht so berüchtigt, wenn es sich nur um Nachhaltigkeit drehen würde. Es gibt eine riesige Auswahl an bekannten Bands mit großen Namen wie z. B. die Red Hot Chili Peppers und natürlich der „Naked Run“. Der Gewinner erhält automatisch ein Ticket für das nächste Jahr. Roskilde-768x162Deutschland Weiter geht die Reise zu uns in den Süden nach München. Das Tollwood Festival ist eines der bemerkenswertesten Festivals, wenn es darum geht, den Fokus auf Nachhaltigkeit zu legen. Bei der Premiere im Jahre 1988  wurde bereits mit einer kleinen Solarzelle experimentiert, und seit es technisch möglich ist, werden ausschließlich „grüne“ erneuerbar Energien benutzt. Wie auch bei Roskilde wird Wert auf regionale Lebensmittel und Verminderung deren Abfälle gelegt. Zusätzlich wurde eine neue Initiative ergriffen, die nur noch biologisch abbaubares Einweggeschirr auf dem kompletten Festgelände erlaubt. Zusammen mit einem lokalen Recycling- und Abfalltrennsystem hat das Festival eine große Schlacht im Kampf gegen Müll gewonnen. Seit 2004 sind die Sommer- und Winterfestivals von der Europäischen Union auf Grundlage der "Öko-Regulationen" zertifiziert worden. Das bedeutet, dass fast 100% der verkauften Lebensmittel „Bio“ sind und Produkte wie Bananen, Schokolade, Kaffee und Tee Fair Trade Herkunft haben. Zwischen Workshops, Vorträgen und Diskussionen kann man noch einen Blick unter anderem von Auftritten von ZZ Top oder Deep Purple erhaschen, wenn man denn kann ;-) Tollwood-768x162Frankreich Bonjour Paris! Die Stadt der Liebe und des Lichts! Aber auch vor allem die Location für das Festival We Love Green. Dieses Festival wurde auf Grund der momentanen Weltlage erschaffen, die nach mehr nachhaltigen Innovation sowie mehr Bewusstsein und Liebe zu Natur verlangt. Junge Künstler und Designer erhalten während des Festivals die Möglichkeiten und den Raum, ihre nachhaltigen Projekte ins Leben zu rufen und dann in einer Ausstellung auf dem Festivalgelände zu zeigen. Das Festival hat eine beeindruckende Liste von Maßnahmen, um Nachhaltigkeit umzusetzen. So werden alle Abfälle in fünf verschiedene Ströme getrennt und 800 Holzpaletten und Kisten werden in Möbel und Dekor verwandelt. Es wird nur biologisch abbaubares Geschirr eingesetzt und das wird, wie das Glas und Holz, getrennt gesammelt. Wie auch beim dänischen Roskilde Festival gibt es eine Initiative gegen Lebensmittverschwendung und es werden mehr als 3.000 Mahlzeiten pro Veranstaltung „gerettet“. Vor allem aber möchte das Festival das Bewusstsein der jüngeren Generation schärfen. Mehr als 1.000 Kinder besuchen jährlich die Veranstaltung, wo sie mit Nachhaltigkeit auf spielerische Art und Weise in Kontakt kommen. Nicht nur die Kinder, sondern natürlich auch die Erwachsenen spielen eine wichtige Rolle in dieser Bewusstseinsänderung. Es gibt Vorträge und Diskussionsrunden um das Thema, sowie auch Dokumentar- und Kurzfilme. Last but not least, stellen wir euch ein Festival vor, das vollständig auf Solarenergie und Bio-Kraftstoff setzt! We-love-Green-768x162Niederlande Seit bereits 2 aufeinanderfolgenden Jahren wurde ID & T als Organisatoren des "grünstes Festival der Niederlande" ausgezeichnet. Sie erhielten diese für das Festival „Welcome to the future“, welches jedes Jahr im Naturgebiet "T Twiske (in der Nähe von Amsterdam) stattfindet. Alle Speisen, die serviert werden, sind biologischen Ursprungs, das verbessert nicht nur den nachhaltigen Aspekt, sondern auch die Qualität des Essens. Für das Festival wurde zusammen mit Mysteryland ein sogenannter „Waterzak“ entworfen, den die Besucher kostenlos mit Leitungswasser nachfüllen können. Günstig und effizient, die Verwendung der Kunststoff-Wasserflaschen wird somit erheblich reduziert. Bemerkenswert ist auch die Anzahl der Generatoren die auf dem Gelände genutzt werden. Anstelle der traditionellen, auf Benzin basierenden Energieversorgung  wird altes Frittier Öl verwendet, um die Generatoren am Laufen zu halten. Um weitere fossile Brennstoffe zu reduzieren, werden Besucher animiert mit dem Fahrrad zu kommen. Was im Land der Fahrräder eh selbstverständlich ist. Neben dem einmaligen Empfang bei der Ankunft ist auch eine "Erste Hilfe für Fahrräder" Station vorhanden, damit die Heimfahrt auch gesichert ist. A propro Heimfahrt.. Natürlich gibt es viele weitere nachhaltige Festivals in Europa . Es ist gut zu sehen, dass immer mehr Organisationen daran arbeiten, nicht nur die „Freiheit“ mit guter Musik an schönen Orten zu feiern, sondern auch die Folgen für die Umwelt berücksichtigen, die so ein Festival mit sich bringt. Eine bessere Welt beginnt immer noch bei dir! Und  es ist sehr nützlich, sich hierbei gegenseitig zu helfen. Daher sind viele Organisationen auch stets offen für Ideen und Feedback von ihren Besuchern. Habt ihr vielleicht eine gute Idee oder wollt eine nachhaltige Alternative vorschlagen? Lasst das vor allem die Organisationen wissen! Bilder: Festicket

Kompostieren zu Hause, das sollte jeder mal probieren!

Beim Kompostieren von Abfall kreiert ihr eigentlich ein kleines Ökosystem. Bakterien, Schimmelpilze und Kleintiere wie Würmer und Schnecken wandeln Grünabfälle in eine nährstoffreiche Ressource für unsere Pflanzen um. Damit dieses Ökosystem funktionieren kann, wird ein bestimmtes  Verhältnis von Feuchtigkeit, Sauerstoff und Wärme benötigt. Was viele leider nicht wissen, ist, dass Ihr selber einen großen Teil des Kreislaufs schließen könnt. „Hauskompostierung“ klingt oft schwieriger, als es wirklich ist und ein großer Garten ist nicht mal unbedingt eine Notwendigkeit! Es sind verschiedene Kompostsysteme möglich, von denen einige im Haus oder auf dem Balkon angewendet werden können. Traditioneller Komposthaufen Hierfür ist natürlich ein Garten notwendig, da die Außenmasse mindestens 1,5 Meter in Höhe, Breite und Länge sein sollte. Die Box selbst kann man aus Holz, Drahtgeflecht oder Ästen selber herstellen. Stellt bitte stets sicher, dass der Behälter immer im direkten Kontakt mit dem Boden ist, da sonst kleine Tierchen und Bakterien den Kompost nicht erreichen können. Beachtet auch, dass der Kompost mindestens alle 6 Wochen umgesetzt werden muss, deswegen sollte der Behälter nicht allzu hoch sein. Eine andere Möglichkeit ist es eine Klappe anzubringen, durch die der Kompost vom Boden einfach nach oben geschichtet werden kann. Das Umschichten sorgt nicht nur für einen guten Kompost, sondern verhindert auch den Geruch. Komposter Der Komposter ist eine ideale Wahl für einen kleinen Garten! Die Boxen gibt es von etwa 6  bis 400 Liter oder sogar 600 Liter. Die perforierte Bodenplatte sollte am besten auf gelockerten Boden gestellt werden, damit die Bakterien und kleinen Tierchen am einfachsten in den Kompost gelangen können. Da Bakterien und kleine Tierchen sehr gerne Wärme mögen, ist es empfehlenswert einen sonnigen Standort zu wählen. Wenn der Komposter erst einmal auf der richtigen Position steht, kann begonnen werden die unterste Schicht aus etwas grobem Material wie Ästen zu bauen. Danach kannst du einfach alles, was in den Kompost gehört (siehe Liste unten) entsorgen. Und nicht vergessen ab und zu den Kompost umzuschichten, um für genug Sauerstoff zu sorgen. Nach etwa drei Monaten sollte die erste Ladung Kompost fertig sein und kann zum Düngen verwendet werden. http://garten.ladenzeile.de/pflanzzubehoer-komposter Wurmbank Eine etwas weniger traditionelle Weise ist die Wurmbank, die aber aufgrund der geringeren Größe für kleinere Gärten sehr geeignet ist und sogar auf dem Balkon genutzt werden kann. Was wird für eine Wurmbank zum Kompostieren genutzt: Ja, natürlich Würmer! Diese Tierchen können pro Tag ihr doppeltes Körpergewicht verdauen und benötigen ca. 6 Monate, um einen vollen Behälter mit Kompost zu produzieren. Geduld ist hier an der Tagesordnung, und bitte bedenkt, dass es sich um lebendige Tiere handelt. Man kann natürlich nicht einfach eine Holzkiste mit Würmern füllen, Müll reinwerfen und warten ;-) Findet hier eine Anleitung für die perfekte Wurmbank. http://www.nutzmuell.de/wp-content/uploads/flyer-wurmbank_text.pdf So, aber was gehört eigentlich auf den Kompost? Es gibt viele verschiedene Informationen über was und was eher nicht auf dem Kompost entsorgt werden kann. Die einen sagen, dass ein verwelkter Rosenstrauß vom Valentinstag erlaubt ist, aber andere werden sagen, dass sich das auf die Qualität des Komposts auswirkt. Daher ist es immer noch eine Frage von Abwiegen und einfach Erfahrungen sammeln. Um euch zum Beginn zu helfen, haben wir eine Übersicht zusammengestellt, was  erlaubt ist und was eher nicht auf den Kompost sollte. Was gehört auf den Kompost: - Rohe Gemüse- und Obst-Reste (aber keine Zitrusfrucht-Überreste!) - Eierschalen - Verwelkte Blumen oder Kräuter – Längere Stile und dickere Pflanzenteile klein schneiden, das   beschleunigt die Kompostierung. - Rasenschnitt (am besten sollte dieser schon leicht angetrocknet sein, da sonst Fäulnisgefahr besteht) - Kleine Mengen an Zeitungspapier und Pappe (kein farbiges Papier, keine Hochglanz-Materialien, also gut verrottbares Papier) - Tee- und Kaffeesatz - Laub und Strauchschnitt. Tipp: Auch Strauchschnitt wird schneller zu Humus, wenn er vorher klein geschnitten wird. - Mist von Haustieren nur in geringen Mengen (aber KEINE Zusätze wie z.B. Katzenstreu – chemische Bestandteile ausschließen) Was gehört nicht auf den Kompost:
  • Gekochtes Essen oder zubereitetes Essen – besonders Fleisch und andere proteinhaltige Lebensmittel – diese Essensreste locken Ratten und anderes Ungeziefer an!
  • Pflanzenreste, die von einem Pilz befallen sind – nutzt dafür eure Biotonne.
  • Asche-Reste (größere Asche-Klumpen verrotten sehr langsam)
  • Zitrusfrucht-Überreste, da diese häufig stark gespritzt sind und so Pestizide in den Humus gelangen. Also Zitronenschalen, Orangenschalen, am besten auch auf Ananas- und Bananen-Schalen verzichten.
  • Größere Zweige, Äste und grobe Schnittabfälle – sie verrotten zu langsam, ebenso verrotten Nussschalen – Walnüsse, Haselnüsse, aber auch Erdnuss-Schalen – langsam.
  • Schwer verrottbares Laub, wie zum Beispiel das Laub von Walnuss- und Kastanienbäumen, Eichen oder Plantanen, ebenso Blätter vom Kirschlorbeer.
  • Farbige oder dicke Papiere und Papp-Abfälle
Achtet aber besonders darauf, dass im Behälter alles in Balance bleibt. Und es nicht zu nass, aber auch nicht zu trocken ist. Nur dann kann gewährleistet werden, dass der Kompost nicht stinken wird oder der Prozess sich nicht verzögert. Sonst muss nochmal ganz von vorne angefangen werden. Nützliche Webseiten: http://www.garten-freunde.com/abfaelle-kompostieren/304 http://www.kompost.de/startseite/    

Beercycling

beer1 Das Roskilde Festival macht Bier aus Pisse What would Jesus do? Er machte Wein aus Wasser und die Dänen tun es ihm nach. Beercycling heißt das Zauberwort. Das Roskilde-Festival in Dänemark will aus dem Urin der Festivalbesucher Bier herstellen.

Blasendruck auf Festivals: eine echte Nahtoderfahrung. Wer schon mal auf einem Festival mitten im besten Part seiner Lieblingsband überlegt hat, ob das mit dem in die Flasche pullern nicht doch eine Alternative wäre, der kennt das. Jedes Jahr wird auf Festivals hektoliterweise Urin produziert. Dass man damit auch etwas sinnvolles anfangen kann, hat jetzt das Roskilde-Festival in Dänemark bewiesen.

#frompisstopilsner. So heißt laut dem Guardian die Kampagne mit der die Dänen die im Urin enthaltene Gerste nutzen wollen, um damit Pflanzen zu düngen. Wenn man die nämlich aus dem Pipi rausfiltert und nicht einfach so in die Natur entlässt, kann man damit etwas richtig sinnvolles anfangen. Das Ganze ist nicht nur gut für die Geruchssituation auf Festivals, sondern auch für die Umwelt. Wildschiffen verursacht jedes Jahr einen immensen Schaden an der Natur, gerade auf Festivals, wo die Konfirmandenbläschen auch mal zuhauf drücken können.

Quelle: BR Puls Bild: Pixabay

Resteboxen sollen Verschwendung von Essen stoppen

CIMG3824In Restaurants, Kantinen oder auf dem Volksfest - jährlich werden 23,6 Kilogramm Essen pro Gast weggeworfen. Mit der Aktion «Restlos genießen» will das Bundesernährungsministerium zusammen mit der Initiative «greentable» jetzt etwas gegen die Verschwendung unternehmen. Zunächst werden bundesweit 15 000 kompostierbare Reste-Boxen kostenfrei in Restaurants verteilt, kündigte die Parlamentarische Staatssekretärin Maria Flachsbarth in Hamburg an. Die Restaurants sollen künftig ihren Gästen aktiv anbieten, Reste einzupacken, sagte Marcus Ramster von «greentable». Und die Gäste sollen ermutigt werden, im Lokal nach dieser Möglichkeit zu fragen. Das Hamburger «Landhaus Scherrer», ein Gourmet-Haus an der Elbchaussee, ist das erste Restaurant, das die Boxen anbietet. Sternekoch und Hausherr Heinz O. Wehmann versteht sich als Wegbereiter der Nachhaltigkeit. «Die Reste-Box ist für uns nur der letzte Schritt». Schon vorher könne jedes Restaurant viel gegen die Verschwendung tun. «Wir werfen nichts weg.» Zum Beispiel? Aus einem ganzen Filet werde ein Medaillon, ein Filetgeschnetzeltes und ein Ragout. «Dazu gehört aber Fachwissen.» Die «greentable»-Gründer Matthias Tritsch und Marcus Ramster hoffen darauf, einen Mentalitätswandel anzustoßen. 1000 Restaurants in Hamburg hatten sie schon gefragt, nur eins wollte mitmachen, räumte Tritsch ein. Auch Flachsbarth befürchtet: «Wir müssen sicherlich dicke Bretter bohren.» Es gehe um die Wertschätzung für Lebensmittel. Die Reste-Boxen stammen von einem Hersteller in den Niederlanden. «Sie sind in der Kompostieranlage in acht Wochen verrottet», sagte Wolfgang Thole vom Unternehmen «biofutura». Die Aktion «Restlos genießen» ist Teil des Projekts «Zu gut für die Tonne» beim Bundesministerium. Dafür steht jährlich knapp eine Million Euro zur Verfügung.

In 2015 braucht jeder eine Biotonne

compostDie Deutschen sollen Obst- und Gemüsereste nicht mehr im Hausmüll entsorgen. Ab Januar gilt eine Sortierpflicht. Die Kosten für die getrennte Entsorgung werden wohl auf die Verbraucher abgewälzt. Es suppt. Es stinkt. Also lieber gleich ab damit in den Hausmüll. Bananen- und Möhrenschalen, vergammelte Tomaten und Essensreste separat zu sammeln ist oft beschwerlich. Aber ab 1. Januar gilt eine bundesweite Pflicht zum getrennten Sammeln von Bioabfällen. Hersteller kompostierbarer Beutel wittern ein großes Geschäft, um Millionen Verbrauchern das Sammeln zu erleichtern. Das 2012 in Kraft getretene Kreislaufwirtschaftsgesetz sieht vor, dass Bioabfälle "spätestens ab dem 1. Januar 2015 getrennt zu sammeln" sind. Laut Bundesumweltministerium haben 340 der etwa 400 Stadt- und Landkreise schon eine Biotonne eingeführt, aber mehrere Millionen Bürger in Deutschland haben noch keine Tonne oder anderweitige Optionen, um getrennt gesammelte Bioabfälle zu entsorgen. Zuständig sind die kommunalen Entsorger – die Länder müssen die Einhaltung des Gesetzes überwachen und notfalls einschreiten. Was soll die Vorgabe bringen? Da ist zum einen die Energiewende – Biomüll lässt sich zur Energieerzeugung in Biogasanlagen verwenden. Das kann auch den hohen Maisanteil mit all den negativen ökologischen Auswirkungen von Maismonokulturen etwas dämpfen. Millionen Tonnen Bioabfälle im Hausmüll Und Bioabfälle können als Dünge- oder Bodenverbesserungsmittel in der Landwirtschaft genutzt werden – und so herkömmlichen Dünger und Torf ersetzen. "Jeder Einzelne kann hier durch Mülltrennen einen Beitrag leisten", sagt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD). "Aus Resten entstehen neue Möglichkeiten zur Nährstoff- und Energiegewinnung." Für den Absatz von Ökobeuteln ist eigens ein Lobbyverband gegründet worden. "Das Marktpotenzial von Bioabfallbeuteln würden wir grob geschätzt auf ungefähr 150 Millionen Beutel pro Jahr in Deutschland beziffern", sagt Katharina Hinse vom Verbund kompostierbare Produkte. Entscheidend ist für eine Zulassung die EU-Norm EN 13432. Sie legt fest, wie weit Beutel sich zersetzen und kompostierbar sein müssen. "Zurzeit befinden sich noch rund fünf Millionen Tonnen Bioabfälle im Hausmüll", meint Hinse. Und diese würden dann in der Regel in einer Müllverbrennungsanlage landen. "Bioabfallbeutel können dazu beitragen, dass mehr Bioabfälle getrennt über die Biotonne entsorgt werden." Bisher werden pro Jahr vier Millionen Tonnen Bioabfall eingesammelt. Das bedeutet, dass bisher pro Kopf in Deutschland noch über 62 Kilo an Gemüse-, Obst- und Essensresten und Gartenabfälle im normalen Müll landen könnten. Da schlummert also großes Potenzial. Zweifel an der Kompostierbarkeit der Müllbeutel Müll ist in Deutschland ein lukratives Geschäft, weil er in hohem Maße wiederverwertet wird, die Biomüll-Sammelpflicht ist der nächste Schritt. BASF hat in Ludwigshafen bereits eine Produktionsanlage mit einer Kapazität von 74.000 Tonnen kompostierbaren Kunststoffen im Jahr. In Modellversuchen, bei denen Haushalte Biobeutel ausgehändigt bekamen, wurden BASF zufolge 20 Prozent mehr Bioabfälle eingesammelt. Abfall wird zum zweiten großen Umweltproblem Aber es gibt Kritik, ob die Beutel wirklich geeignet und leicht abbaubar sind. Bestandteile sind biologisch abbaubarer Polyester, gemischt mit Maisstärke, Zellulose und Polymilchsäure. Hinse betont, bei Tests seien die Beutel nach "zwei Wochen Rotte nachweislich abgebaut" gewesen. Thomas Fischer von der Deutschen Umwelthilfe sieht das in der Praxis etwas anders. "Die Temperaturen von über 60 Grad und 90 Prozent Luftfeuchte schaffen viele Kompostanlagen gar nicht, sodass sie im Ergebnis Plastikfetzen im Kompost haben." Die Beutel könnten von Plastiktüten kaum auseinandergehalten werden. "Deshalb sortieren viele Kompostierer das gesamte Plastik noch vor dem Eingang in die Rotte heraus." Auch vor der Vergärung in Biogasanlagen müssten sie erst rausgesucht werden. Fischers Tipp: "Einen verschließbaren Bioabfalleimer mit Zeitungspapier auslegen." Eine andere Frage ist, ob Bürgern nun Gebührensteigerungen durch den neuen Aufwand drohen. Hier betonte die Bundesregierung jüngst auf eine Anfrage der Grünen, dass dies nicht ausgeschlossen werden kann. "Bei extrem dünn besiedelten Regionen können sich möglicherweise überproportionale Kosten- und Abfallgebührensteigerungen ergeben", hieß es. Das Bundesumweltministerium betont, dass mit entsprechender Öffentlichkeitsarbeit eine gute Qualität getrennt gesammelter Bioabfälle zu erreichen sei – "Fehlwürfe" sollen vermieden werden. Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE), der die privaten Entsorger vertritt, kritisierte zuletzt eine zu schleppende Umsetzung der Sammelpflicht. "Private Unternehmen sind gerne bereit, die notwendigen Investitionen zu tätigen, um eine Getrenntsammlung und Bioabfallverwertung zu realisieren", rührte Präsident Peter Kurth die Trommel für seine Unternehmen, um die Bioabfälle einzusammeln. Quelle: Die Welt (Von Georg Ismar) Bild: Bio Futura B.V.  
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