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Joghurtbecher von Activia nun aus PLA

Danone stellt mit Unterstützung des WWF auf umweltfreundlichere Verpackung um, der Joghurtbecher von Activia ist künftig aus Biokunststoff PLA (Polymilchsäure). Der Biokunststoff PLA wird aus pflanzlichen, und somit natürlich nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, so Danone; Ziel ist es, fossile Ressourcen zu schonen und den Ausstoß an Treibhausgasen zu reduzieren: Für den neuen Becher werden 43 Prozent weniger fossile Rohstoffe benötigt. Seine Klimabilanz ist um 25 Prozent besser als die einer herkömmlichen Verpackung. Zusätzlich will Danone mit PLA mittelfristig einen neuen, geschlossenen Wertstoffkreislauf initiieren: PLA-Verpackungen sollen wieder zu PLA recycelt werden. Der Becher wurde in enger Kooperation zwischen Danone und dem WWF entwickelt. Dabei wurden alle umweltrelevanten Aspekte in der Entwicklung berücksichtigt. Das zeigt sich auch im WWF Logo auf dem Produkt mit dem Zusatz „Partner für umweltfreundlichere Verpackung“. Für den WWF sind Verpackungen aus PLA eine zukunftsträchtige Alternative. Seit einigen Jahren gibt es bereits Kunststoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, als Alternative zu Kunststoffen aus fossilen Rohstoffen (Erdöl). Aber nicht jeder Biokunststoff ist automatisch „nachhaltig“. Deshalb ist es umso wichtiger, die ökologischen Auswirkungen des neuen Joghurtbechers entlang der gesamten Wertschöpfungskette genau zu prüfen. Außerdem muss sichergestellt sein, dass beim Anbau der pflanzlichen Rohstoffe definierte Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden. Quelle: Glocalist

Kompostierbare Sun Chipstüte bekommt eine zweite, leisere Chance

Frito-Lay's Sun Chips bekommt eine neue kompostierbare Tüte, die die Firma redesignt hat um diese leiser zu machen. Die Firma führte die umweltfreundliche Verpackung, die auf der Grundlage von pflanzlichem Material gemacht ist, bereits 2009 ein. Damit waren sie die ersten amerikanische Snackproduzenten, die biologische Verpackungen benutzten. Allerdings beschwerten sich die Kunden, das die Tüten viel zu laut seien. Aufgrund der Proteste wechselte die Firma die Verpackungen aller Geschmakssorten, bis auf die der Orignal Sun Chip Geschmaks, wieder in die nicht kompostierbaren Version um. Seitdem suchte die Firma nach einer neuen Lösung. Diese kam indem ein anderer Klebstoff benutzt wurde um die Schichten der Tüte zusammen zu halten, der als Dämpfer wirkt und die Tüte wieder so leise macht wie herkömmliche Chipsverpackungen. Die neue, leisere Tüte wird für die Orignal Sun Chips benutzt. Die Firma wartet nun noch das Feedback der Kunden ab um einzuschätzen, ob sie die Tüte behalten wird oder nicht. Quelle: Greenbiz

Heinz adaptiert Coca Colas "Plant Bottle"

Coca Cola's patentierte "PlantBottle", die zu 30% auf pflanzlichem Material basiert, wird nun auch für Heinz Ketchup benutzt. Heinz gibt an alle 20-ounce  Flaschen in den USA in diesem Sommer zu wechseln. Der Ketchuphersteller erklärt, dass die Flaschen aus einem pflanzenartigem Material hergestellt werden der durch einen innovativen Prozess entsteht, in dem die natürlichen Zucker der Pflanze in einen Grundstoff für PET- Flaschen umgewandelt werden. Immoment wird die Flasche aus  Zuckerrohrethanol aus Brasilien gemacht, eigentlich der einzige Rohstoff der von weltweiten "Vordenkern" anerkannt wird. Die Flasche enthält einen "sprechenden Aufkleber" der fragt "Rate aus welchem Material ich hergestellt bin?". Heinz Produkte in den PlantBottles werden im Juni beginnen, mit einem vorraussichtlichem Totalvolumen von 120 Millionen Flaschen in diesem Jahr. Dies entspricht ungefähr einem fünftel aller weltweit verkauften Heinz Flaschen. Das "Wall Street Journal" gibt an das Heinz "plant die Verpackung weltweit auf den Markt zu bringen, als Teil einer Initiative um seinen Treibhausgasausstoss, die Reststoffe und den Wasser- und  Energieverbrauch um mindestens 20% bis 2015 zu senken. Es ist keine perfekte Lösung, aber ein positiver Schritt vorwärts. Quelle: Treehugger
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