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Joghurtbecher von Activia nun aus PLA

Danone stellt mit Unterstützung des WWF auf umweltfreundlichere Verpackung um, der Joghurtbecher von Activia ist künftig aus Biokunststoff PLA (Polymilchsäure). Der Biokunststoff PLA wird aus pflanzlichen, und somit natürlich nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, so Danone; Ziel ist es, fossile Ressourcen zu schonen und den Ausstoß an Treibhausgasen zu reduzieren: Für den neuen Becher werden 43 Prozent weniger fossile Rohstoffe benötigt. Seine Klimabilanz ist um 25 Prozent besser als die einer herkömmlichen Verpackung. Zusätzlich will Danone mit PLA mittelfristig einen neuen, geschlossenen Wertstoffkreislauf initiieren: PLA-Verpackungen sollen wieder zu PLA recycelt werden. Der Becher wurde in enger Kooperation zwischen Danone und dem WWF entwickelt. Dabei wurden alle umweltrelevanten Aspekte in der Entwicklung berücksichtigt. Das zeigt sich auch im WWF Logo auf dem Produkt mit dem Zusatz „Partner für umweltfreundlichere Verpackung“. Für den WWF sind Verpackungen aus PLA eine zukunftsträchtige Alternative. Seit einigen Jahren gibt es bereits Kunststoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, als Alternative zu Kunststoffen aus fossilen Rohstoffen (Erdöl). Aber nicht jeder Biokunststoff ist automatisch „nachhaltig“. Deshalb ist es umso wichtiger, die ökologischen Auswirkungen des neuen Joghurtbechers entlang der gesamten Wertschöpfungskette genau zu prüfen. Außerdem muss sichergestellt sein, dass beim Anbau der pflanzlichen Rohstoffe definierte Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden. Quelle: Glocalist

1 Million Bio-Becher in Kölner Straßenkarneval

Mit dem Start des Kölner Straßenkarnevals beginnt auch ein Großeinsatz für Bioplastikbecher in Deutschland. In der Woche vom 3. bis 9. März, vor allem an Weiberfastnacht, am Karnevalssamstag und Rosenmontag werden wieder tausende Menschen auf den Straßen der Domstadt erwartet, um den Karneval 2011 zu feiern. Aufs Trinken will dabei kaum einer verzichten. Um die Verletzungsgefahr durch zerbrochene Gläser und Flaschen zu bannen, werden alle kalten Getränke an diesen Tagen ausschließlich in biobasierten Kunststoffbechern ausgeschenkt. Sie werden zu 100 Prozent auf Pflanzenbasis hergestellt, auf das sonst bei der Produktion von Plastikbechern übliche Erdöl wird verzichtet. „Wir haben bereits im vergangenen Jahr Biokunststoffbecher beim Kölner Karneval eingesetzt, und sie haben sich bewährt. Diese Becher sind nicht nur sicher und hygienisch, sie schonen auch die Umwelt“, erläutert Markus Ritterbach, der Präsident des Kölner Festkomitees. Die Bioware-Becher auf pflanzlicher Basis verursachen deutlich geringere CO2-Emissionen als herkömmliche Plastikbecher. Außerdem wird der Bedarf an fossiler Energie bei der Produktion verringert. Und sie halten auch der längsten Karnevalsparty stand, weiß Andreas Hees vom Kunststoffhersteller Huhtamaki Deutschland: „Die Bioware – Becher unterscheiden sich in ihren Eigenschaften nicht vom herkömmlichen Plastik. Die Stabilität ist genauso gegeben wie bei erdölbasierten Plastikbechern. Auch der Geschmack des Getränks wird durch die Bioware-Becher nicht verfälscht.“ Quelle: Natürliche Verpackungen
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