Nachhaltigkeit aktuell

Mikroplastik dringt in unsere Nahrungskette ein

Mikroplastik dringt in unsere Nahrungskette ein

Etwas, das Sie vielleicht schon einmal am Strand erlebt haben: gerade, als Sie Ihre Füße in den Sand gegraben hatten, fangen Sie an, kleine Stückchen zwischen Ihren Zehen zu spüren. Dieses Plastik ist tatsächlich ein wesentlicher Teil des Meeresmülls, Sie können es nicht sehen, aber Sie können es fühlen. Eine kürzlich durchgeführte wissenschaftliche Studie ergab, dass jedes Kilogramm europäischen Sandes durchschnittlich 250 Mikroplastikteile enthielt: Fragmente kleiner als 5 mm. Es gibt sogar Spuren von deutlich kleineren Kunststofffragmenten, Nanoplasten genannt. Ironischerweise verursachen diese kleinen Plastikstücke die größten Probleme. Alle Arten und Größen von Kunststoff bilden die Plastiksuppe. Der weltweit zunehmende Einsatz von Kunststoffen hat in Flüssen und Ozeanen große Gebiete mit schwimmenden Kunststoffabfällen geschaffen, und viele dieser Kunststoffe zerfallen in kleinere Fragmente. Unsere Nachfrage nach Plastik hat nicht nur verheerende Folgen für die Ozeane, auch die Tierwelt ist von der Plastikverschmutzung betroffen. Es scheint, dass Fische dazu neigen, den Duft von Plastik mit Nahrung zu verwechseln und dieses absichtlich zu verschlingen. Da die meisten Kunststoffe nicht biologisch abbaubar, geschweige denn (biologisch) abbaubar sind, bleiben sie lange in der Umwelt. Auf verschiedene Arten, zum Beispiel durch den Verzehr von Fisch und Schalentieren, sind diese kleinen Plastikfragmente bereits in unsere Nahrungskette und unsere Körper eingedrungen.

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PEFC - nachhaltige Beschaffung von Holz und Papier

PEFC - nachhaltige Beschaffung von Holz und Papier

Holz- und Papierverpackungen sind in unserem Alltag unverzichtbar. Um die nachhaltige Herstellung von Holzprodukten wie Papier und Pappe sicherzustellen, ist es zunächst notwendig, dass die Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden. PEFC ist ein Programm zur Zertifizierung und Anerkennung der Waldwirtschaft und fördert weltweit eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und die Produkte, die aus ihr stammen.

Bei Bio Futura führen wir verschiedene Zertifikate, einschließlich PEFC, um unseren Kunden Einblick und die Sicherheit zu geben, dass unsere Papierprodukte auf die nachhaltigste Weise bezogen werden. Für den Einkauf unserer Produkte müssen unsere Lieferanten strenge Anforderungen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Qualität erfüllen. In dem Artikel konzentrieren wir uns speziell auf PEFC. Wofür steht PEFC und wie kann diese international anerkannte Zertifizierung erreicht werden?


PEFC int

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"Über die grünen Grenzen hinaus" unsere Präsentation auf der Konferenz "Green Washing oder Green Business" von PEFC - Empack

"Über die grünen Grenzen hinaus" unsere Präsentation auf der Konferenz "Green Washing oder Green Business" von PEFC - Empack

Bei der letzten Empack Messe, einer der größten Verpackungsmessen in den Niederlanden, wurde Bio Futura durch PEFC, dem Qualitätssiegel für nachhaltige Forstwirtschaft, eingeladen, um das Thema nachhaltige Materialien im Rahmen des Green Washing oder Green Businesses zu präsentieren. Dies war ein wichtiger Anlass, um über die Herausforderungen, denen wir als nachhaltiges Unternehmen gegenüber stehen, zu berichten. Vor allem, weil "Nachhaltigkeit" zunehmend inflationär für alle möglichen Prozesse im Bereich sozialer Verantwortung oder Umweltbelange verwendet wird. Mit unserem Vortrag möchten wir unsere Werte und Visionen und unseren Fokus auf eine nachhaltige Unternehmensführung veranschaulichen. Wir hoffen damit auch andere inspirieren zu können.

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Die niederländische Regierung beschließt Kaffeebecher aus Papier mit biobasierter Beschichtung zu recyceln

In den letzten Jahren hat die niederländische Regierung das Thema Nachhaltigkeit zu einem der Eckpfeiler ihrer Politik gemacht. Diese Verpflichtung spiegelt sich auch in der verstärkten Verwendung von biobasierten Produkten wider, die ganz oder teilweise aus erneuerbaren Ressourcen, d. h. Pflanzen, stammen. Nun beschloss die Regierung, Maßnahmen gegen den Einsatz von biologisch nicht abbaubaren Plastikbechern zu ergreifen, die noch immer an vielen Arbeitsplätzen verwendet werden. Inzwischen haben sich verschiedene Unternehmen und Regierungen bereits für den großflächigen Einkauf von nachhaltigen Heißgetränkebechern entschieden. Die niederländische Regierung blieb nicht zurück und entschied sich ebenfalls, Pappbecher mit Polymilchsäure (PLA) -Beschichtung zu kaufen. PLA ist ein biobasierter und kompostierbarer Kunststoff. Bis 2017 wurden diese PLA-Becher jedoch in einer Müllverbrennungsanlage thermisch verwertet, also verbrannt. Aus diesem Grund haben die Einkäufer der Regierung Wageningen Food & Biobased Research und TNO gebeten, eine Umweltanalyse durchzuführen. In dieser Studie wurden zwei End-of-Life-Wege nach getrennter Sammlung der gebrauchten PLA-Becher verglichen: Recycling versus Digestion/Verrottung plus Kompostierung. Der Bericht hat gezeigt, dass recycelte Becher insgesamt eine bessere Umweltbilanz haben. (Leider nur auf Niederländisch verfügbar).


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Schnell wachsende Nachfrage nach (nachhaltigem) Papier

Derzeit steigt die weltweite Nachfrage nach Papier und Karton deutlich - auch als Folge des Verbots von Plastik (Taschen) in immer mehr Ländern. In großen Produktionsländern wie China ist das Papierangebot zudem rückläufig. Diese jüngsten Marktentwicklungen tragen zu längeren Lieferzeiten und höheren Materialkosten für Frisch- und Recyclingpapier bei.

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Das Gütezeichen für Kompostierung in den letzte zwanzig Jahren: das Keimling-Zeichen!

Keimling-Zeichen

Das Keimling-Zeichen ist eine Schutzmarke, die von dem Verband European Bioplastics eingeführt wurde. Die
Schutzmarke ist ein Gütesiegel für kompostierbare Verpackungen nach der Norm EN 13432. Um das
Keimling-Zeichen tragen zu dürfen, müssen Produkte die Anforderungen für kompostierbare und biologisch abbaubare
Verpackungen erfüllen, die vom deutschen TÜV RHEINLAND DIN CERTCO geprüft worden sind. Produkte, die das
Keimling Logo tragen, sind biologisch abbaubar und zersetzen sich vollständig nach wenigen Wochen in einer
Kompostierungsanlage. Für mehr Informationen über die kommunale Abfallentsorgung wenden Sie sich an die
örtliche Zuständigkeit.

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